Wandern im Gschnitztal

Nachdem ich bei meinem letzten Übungsleiter-Kurs für den Alpenverein ein weing „potschat“ war und mir bei einem Sturz mit dem Bike die rechte Schulter demoliert habe, ist per-pedes-Zwangspause angesagt. Nix biken, nur wandern … und da mit leichtem Gepäck, weil der Träger vom Rucksack zu viel drückt. Nicht so einfach, wenn man immer alle Objektive für die Kamera mit sich rumschleppt. Aber hierfür MUSS sich noch eine Lösung finden lassen *g*.

Der Bike & Yoga Trip steht vor der Tür. Meine Frau Maria wird dieses Event als Guide begleiten und ich darf mich zuhause zurücklehnen. Aber eigentlich hab ich keine Lust auf Büroarbeit und beschließe, ins Gschnitztal mit zu fahren. Schnell den Campingausbau ins Auto eingebaut und schon geht es samt vierbeiniger Besatzung nach Tirol. Und ja, ich hab das Bike tatsächlich zuhause gelassen. Man glaubt es kaum, aber ich bin ja auch lernfähig.

Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich [Göthe]

Nach Begrüßung der Teilnehmer verabschiedete ich mich auch gleich von der Partie – nicht mein Bier, quasi. Also nix wie ab in die Tiroler Bergwelt. Das Gschnitztal kenn ich sehr gut. Für den Alpenverein bin ich hier regelmäßig unterwegs und viele Freunde wohnen in der nahen Umgebung. Also werd‘ ich die umliegenden Berge mal zu Fuß erkunden. Vom Stubaital über das Schmirrntal bis ins letzte Eck des Gschnitztals reichen die Pläne. Das Wetter ist astrein und so starte ich bereits täglich früh am morgen um möglichst viel von hier zu sehen.

Außerdem sind die Wuffis das Schlafen im Auto nicht ganz so gewohnt – pünktlich um halb 6 werden sie neugierig und wollen mal raus. Also steh ich auch auf, Gassi gehen, Kaffe kochen und ab durch die Mitte. Eine der schönsten Touren führt mich zur Bremerhütte. Vom Ende des Gschnitztals, beim Gasthof Feuerstein, geht’s zuerst gemächlich entlang des Gschnitzbaches zum Talschluss. Hier steigt der Weg plötzlich schlagartig steil an – bis zu einem Hochplateau unterhalb der Bremerhütte. Ein kleiner See, ein tosender Wasserfall und eine unglaublich satte Wiesen zieren das Alpenpanorama.

Kraftort

Ein Kraftort, zum Verweilen, zum Energie Tanken und einfach nur zum Genießen. Ich bahne mir meinen Weg durch das hohe Sumpfgras zum Abfluss des Sees und schaffe es irgendwie auf einen Stein in der Mitte des Gewässers. Road ist nicht ganz so geschickt und stolpert gleich mal über die glitschigen Steine. Mitten im Alpenraum, keine Menschenseele, totale Stille und so kehrt auch bald die innere Ruhe ein. Ein paar Zeilen lesen, etwas knipsen und plötzlich sind 3 h vergangen … uuups. Also zusammenpacken und wieder runter in das Hotel Berlingo und ins Stubaital. Die nächste Tour wartet.

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